Allergien
Allergien

Milch

Allergien gegen Kuhmilch meist nur bei Säuglingen und Kindern

Die häufigste Lebensmittelallergie bei Babys und Kleinkindern ist eine Kuhmilchallergie. Die Chance, dass sich die Kuhmilchallergie bei Ihrem Kind bis zum Schulalter wieder verliert, ist hoch.

 

Eine Kuhmilchallergie im Erwachsenenalter kommt nur relativ selten vor. Betroffene müssen bei einer nachgewiesenen Allergie eine strenge kuhmilchfreie Ernährung einhalten. Die Symptome bei Erwachsenen können von Hautausschlägen, Pusteln, Heiserkeit, Magen-Darm-Problemen und Asthma bis hin zu lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen (Anaphylaxien) gehen.

Für eine Kuhmilchallergie gibt es verschiedene Allergieauslöser (z.B. Casein oder Molkenproteine). Ein sehr kleiner Teil der Kuhmilchallergiker verträgt Ziegen- oder Schafsmilch.

Dagegen kommt eine sogenannte Milchzuckerunverträglichkeit bei Erwachsenen häufiger vor und wird von den Betroffenen häufig als „Milchunverträglichkeit“ eingestuft und Kuhmilch wird nicht konsumiert. Die Symptome sind meist Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten. Eine Milchzuckerunverträglichkeit ist keine Allergie. Meistens werden noch kleinere Mengen an Hartkäse oder Joghurt vertragen.

Die Diagnose einer Lebensmittelallergie/Kuhmilchallergie wird durch einen Facharzt (Allergologe oder Kinderarzt) auch in Frankfurt, Offenbach oder im Rhein-Main-Gebiet gestellt.

In der Ernährungsberatung (5-6 Termine) erhalten Sie ausführliche Informationen über eine kuhmilchfreie Ernährung, da Milch und Milchbestandteile in vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind. Im Unterschied zu Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit, müssen Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie gegen Kuhmilch auch kleinste Mengen an Milch oder Milchbestandteilen streng meiden. Denn schon kleinste Mengen an Kuhmilch in den Nahrungsmitteln können eine allergische Reaktion mit den entsprechenden Symptomen auslösen. Nach einer ausführlichen Anamnese und Sichtung Ihrer Untersuchungsunterlagen wird das Ziel der Beratung anhand der diagnostizierten Allergie festgelegt. Ein Ernährungs- und Beschwerdeprotokoll bringt Ihre Symptome und mögliche Auslöser der Nahrungsmittelallergie in Zusammenhang. Mögliche Engpässe in der Nährstoffversorgung bei einer kuhmilchfreien Ernährung werden durch andere Speisen ausgeglichen. Denn Milch enthält neben Eiweiß und Kalzium auch Vitamin B2, Vitamin D und Fluor. Z.B. durch die Wahl eines kalziumreichen Mineralwassers können Sie einen Teil Ihres Kalziumbedarfes decken. Kochrezepte helfen Ihnen bei der Umsetzung einer kuhmilchfreien Ernährung.

Ich begleite Betroffene mit einer Lebensmittelallergie durch eine professionelle Ernährungsberatung in Frankfurt am Main und Offenbach. Dabei unterstütze ich sie gerne bei der Ernährungsumstellung und um ein beschwerdefreies Leben zu führen.

 

Kontaktieren Sie mich.